Salze im Streusalz

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Autoren:Hans-Jürgen Schwarz
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Streusalz

Kristallisation von Streusalz im Sommer 2010 an einer Natursteintreppe in Hildesheim
Kristallisation von Streusalz im Sommer 2010 an einer Natursteintreppe in Hildesheim

Das übliche Streusalz besteht zu über 95 % aus Natriumchlorid (NaCl)<ref>http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Auftausalz&oldid=78492585</ref>. Als natürliche Begleitstoffe können bis zu einige Prozent unlösliche Bestandteile (im Wesentlichen Ton) und andere Salze (z.B. Gips) enthalten sein. Weitere geringe Zusätze als Antibackmittel oder Kennzeichnung sind möglich. Unter Feuchtsalz versteht man das mit einer CaCl2- oder MgCl2-Lösung befeuchtete NaCl-Trockensalz. Feuchtsalz haftet im Gegensatz zu Trockensalz besser auf der Fahrbahn und besitzt eine bessere Tauwirkung.

Ein Vergleich der z.B. in Frisch- und Altschneeproben ermittelten Werte zeigt, dass durch Schmelz- und Auslaugvorgänge die Streusalzbelastung des Schnees schnell in den Untergrund ausgewaschen wird. Wird also Streusalz an gefährdeten Objektteilen ausgebracht, so ist damit zu rechnen, dass das Salz auch in das Objekt eindringt und im weiteren Verlauf bei der Schneeschmelze/regen wieder weggewaschen wird.

Die Mengen an eingestztem Tausalz schwanken von Jahr zu Jahr sehr stark, betrugen aber nur auf den Bundesstraßen und Bundesautobahnen in den Jahren 1980-1990 zwischen 170 000 und 800 000t. Hinzu kommen die Salzmengen auf Bürgersteigen, den Straßen in den Orten, auf Fußwegen und Treppen etc., so dass große Mengen an Salzen jedes Jahr ausgebracht werden.<ref>http://www.lfu.bayern.de/wasser/fachinformationen/merkblattsammlung/teil3_grundwasser_und_boden/doc/nr_321.pdf</ref>. Im Winter 2009/2010 wurden diese Mengen sicher noch deutlich überschritten, wobei regional große Unterschiede herrschen werden.

Weblinks

<references />

Literatur