Gleichgewichtsfeuchte: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Salzwiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Keine Bearbeitungszusammenfassung
 
(6 dazwischenliegende Versionen von 2 Benutzern werden nicht angezeigt)
Zeile 1: Zeile 1:
Autoren: [[Hschwarz|Hans-Jürgen Schwarz]], NN
Autoren: [[user:Hschwarz|Hans-Jürgen Schwarz]]
 
<br>
[[category:Übersicht]][[category:Materialfeuchte]][[category:HSchwarz]][[category:Bearbeitung]]
 
<br>
<br>
zurück zu [[Physikalische Grundlagen der Materialfeuchte|Physikalische Grundlagen der Materialfeuchte]]
zurück zu [[Physikalische Grundlagen der Materialfeuchte|Physikalische Grundlagen der Materialfeuchte]]
<br>
<br>


== Abstract ==


== Abtstract ==
Ähnlich wie die Gleichgewichtsfeuchte eines Salzes kann auch die Gleichgewichtsfeuchte einer Materialprobe wie folgt definiert werden:


Ähnlich wie die Gleichgewichtsfeuchte eines Salzes kann auch die Gleichgewichtsfeuchte einer Materialprobe wie folgt definiert werden:
{| cellspacing="0" cellpadding="10" style="border: 1px solid black;"
|-
| bgcolor="#ffff99" | ''' Die Gleichgewichtsfeuchte ist die massebezogene Materialfeuchte eines Materials, bezogen auf konstante Randbedingungen, die sich mit der Zeit einstellt. '''<br>
|}


Die Gleichgewichtsfeuchte ist die massebezogene Materialfeuchte eines Materials, bezogen auf konstante Randbedingungen, die sich mit der Zeit einstellt.


Die Probe wird dann also weder feuchter noch trockener. Es ist somit klar, dass die Ermittlung der Gleichgewichtsfeuchte wichtiger als die Ermittlung des tatsächlichen Wassergehaltes sein kann. Bei vielen Materialien bewirkt eine Feuchteänderung ein Dehnen oder Schwinden und führt so zu Schäden. Weicht die Feuchte der Umgebungsluft von der Gleichgewichtsfeuchte ab so stellt sich durch Feuchteaufnahme bzw. Feuchteabgabe die neue Gleichgewichtsfeuchte wieder ein.
Die Probe wird dann also weder feuchter noch trockener. Es ist somit klar, dass die Ermittlung der Gleichgewichtsfeuchte wichtiger als die Ermittlung des tatsächlichen Wassergehaltes sein kann. Bei vielen Materialien bewirkt eine Feuchteänderung ein Dehnen oder Schwinden und führt so zu Schäden. Weicht die Feuchte der Umgebungsluft von der Gleichgewichtsfeuchte ab so stellt sich durch Feuchteaufnahme bzw. Feuchteabgabe die neue Gleichgewichtsfeuchte wieder ein.
Die Gleichgewichtsfeuchte einer Probe nimmt mit zunehmender Temperatur ab.
Die Gleichgewichtsfeuchte einer Probe nimmt mit zunehmender Temperatur ab.
[[category:Übersicht]][[category:Materialfeuchte]][[category:Schwarz,Hans-Jürgen]][[category:Bearbeitung]]

Aktuelle Version vom 14. März 2017, 20:34 Uhr

Autoren: Hans-Jürgen Schwarz

zurück zu Physikalische Grundlagen der Materialfeuchte

Abstract[Bearbeiten]

Ähnlich wie die Gleichgewichtsfeuchte eines Salzes kann auch die Gleichgewichtsfeuchte einer Materialprobe wie folgt definiert werden:

Die Gleichgewichtsfeuchte ist die massebezogene Materialfeuchte eines Materials, bezogen auf konstante Randbedingungen, die sich mit der Zeit einstellt.


Die Probe wird dann also weder feuchter noch trockener. Es ist somit klar, dass die Ermittlung der Gleichgewichtsfeuchte wichtiger als die Ermittlung des tatsächlichen Wassergehaltes sein kann. Bei vielen Materialien bewirkt eine Feuchteänderung ein Dehnen oder Schwinden und führt so zu Schäden. Weicht die Feuchte der Umgebungsluft von der Gleichgewichtsfeuchte ab so stellt sich durch Feuchteaufnahme bzw. Feuchteabgabe die neue Gleichgewichtsfeuchte wieder ein. Die Gleichgewichtsfeuchte einer Probe nimmt mit zunehmender Temperatur ab.