Verfahren zur Salzanalyse: Unterschied zwischen den Versionen

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milliardstel Teil (ppb) in der Probe nachweisen.
milliardstel Teil (ppb) in der Probe nachweisen.


== [[Induktiv gekoppeltes Plasma]]==
== [[Induktiv gekoppeltes Plasma (ICP)]]==


Dient zur Anregung z.B. bei der Atomemissionsspektroskopie (AES-ICP) oder in der Kopplung mit einem Massenspektrometer (ICP-MS). Das induktiv gekoppelte Plasma ist ein im Hochfrequenzfeld (27 MHz) ionisiertes Gas (Argon), das als Atomisierungs- und Anregungsmedium für die eingesprühte, flüssige oder gelöste Probe dient. Das ICP kann in der Emissions-Spektroskopie mit verschiedenen optischen und elektrischen Systemen entweder zu simultanen oder sequentiellen Multielement-Spektrometern kombiniert werden.
Dient zur Anregung z.B. bei der Atomemissionsspektroskopie (AES-ICP) oder in der Kopplung mit einem Massenspektrometer (ICP-MS). Das induktiv gekoppelte Plasma ist ein im Hochfrequenzfeld (27 MHz) ionisiertes Gas (Argon), das als Atomisierungs- und Anregungsmedium für die eingesprühte, flüssige oder gelöste Probe dient. Das ICP kann in der Emissions-Spektroskopie mit verschiedenen optischen und elektrischen Systemen entweder zu simultanen oder sequentiellen Multielement-Spektrometern kombiniert werden.


==[[Ionenchromatographie]]==
==[[Ionenchromatographie]]==

Version vom 1. Dezember 2009, 11:59 Uhr

Polarisationsmikroskopie[Bearbeiten]

Mit Hilfe der Polarisationsmikroskopie können die optischen Eigenschaften der verschiedenen Salze bestimmt werden. Dazu gehört die Untersuchung der Doppel- und Lichtbrechung sowie die Unterscheidung optisch einachsiger, zweiachsiger, positiver oder negativer Minerale. Gegenüber den normalen Durchlicht-Mikroskopen besitzt das Polarisationsmikroskop zwei Polarisatoren (Polarisator und Analysator. Durch den Analysator kann die Änderung des linear polarisierten Lichtes aufgrund der optischen Eigenschaften durch das Objekt erfasst werden. Neben der üblichen orthoskopischen Betrachtung kann auch die Indirekte (konoskopische) Betrachtungsweise angewendet werden. Durch Einschalten einer zusätzlichen Linse (Amici-Bertrand-Linse) oder Entfernen eines Okulars wird die hintere Brennebene des Objektivs in die mit dem Okular betrachtete Zwischenbildebene abgebildet, woduch die Unterscheidung von optisch einachsigen oder zweiachsigen sowie optisch positiven oder negativen Kristallen möglich ist. Die Lichtbrechung von Salzmineralen kann relativ leicht bei Kenntnis der Lichtbrechung des Einbettungsmediums, bzw. Immersionsöles abgeschätzt werden.

Röntgendiffraktometrie (XRD)[Bearbeiten]

An den Kristallgitterebenen von Mineralen wird ein Röntgenstrahl vergleichbar der Beugung von Licht an Strichgittern, gebeugt. Treffen Röntgenstrahlen auf ein Kristall, so ergibt sich eine Reihe von Reflexen, die in Beziehung zum auftreffenden Winkel der Strahlung auf eine Gitterebenenschar stehen. Es gilt hierbei die Bragg'sche Beziehung. Ist die Wellenlänge der Röntgenstrahlung bekannt, so lässt sich aus der Lage der Beugungsreflexe die untersuchte kristalline Phase bestimmen.

Atomabsorptionsspektroskopie (AAS)[Bearbeiten]

Die Atomabsorptionsspektroskopie ist ein Verfahren, das schnelle und sehr genaue quantitative Bestimmungen fast aller Elemente erlaubt. Da die Methode auf einer Energieabsorption durch freie Atome beruht, kann sie meist ohne vorhergehende Trennungs- oder Isolierungsschritte von anderen in der Probe vorhandenen Elementen angewendet werden. Die zur Untersuchung benötigte Probenmenge ist gering. Es lassen sich damit Konzentrationen in Größenordnungen von einem Millionstel (ppm) oder gar einem milliardstel Teil (ppb) in der Probe nachweisen.

Induktiv gekoppeltes Plasma (ICP)[Bearbeiten]

Dient zur Anregung z.B. bei der Atomemissionsspektroskopie (AES-ICP) oder in der Kopplung mit einem Massenspektrometer (ICP-MS). Das induktiv gekoppelte Plasma ist ein im Hochfrequenzfeld (27 MHz) ionisiertes Gas (Argon), das als Atomisierungs- und Anregungsmedium für die eingesprühte, flüssige oder gelöste Probe dient. Das ICP kann in der Emissions-Spektroskopie mit verschiedenen optischen und elektrischen Systemen entweder zu simultanen oder sequentiellen Multielement-Spektrometern kombiniert werden.

Ionenchromatographie[Bearbeiten]

Unter Chromatographie versteht man ganz allgemein Verfahren zur Trennung von Substanzen, wobei diese unterschiedlich zwischen einer stationären und einer mobilen Phase verteilt werden. Bei der Ionenchromatographie werden aufgrund ihrer Ladungen Ionen an der staionären Phase gebunden und später durch einen Eluenten durch einen Ionenaustausch in die mobile Phase frei gegeben. Die Quantifizierung geschieht mit Hilfe eines Detektors, der eine Spannungsdifferenz innerhalb der mobilen Phase misst. ??


Photometrie[Bearbeiten]

Das Grundprinzip besteht darin, eine farbige bzw. lichtabsorbierende Lösung herzustellen, wobei der gesuchte Stoff oder das gesuchte Element in eine lichtechte, farbige und lösliche Verbindung eingebaut oder überführt wird oder eine Farbreaktion auslöst bzw. steuert. Die Photometrie beruht dabei auf der Messung der Absorption monochromatischer Strahlung durch die Lösung. ...


Weitere instrumentelle Methoden[Bearbeiten]